19 Zitate und 1 Gedicht über Geselligkeit.

Es gäbe keine Geselligkeit, alle Familienbande würden gelockert, wenn die Gedanken der Menschen auf ihrer Stirn zu lesen wären.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), Marie Freifrau Ebner von Eschenbach, österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin

Quelle: Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1911

Es ist leicht, von Güte zu reden.
Aber Worte allein haben keine Wirkung.

© Dalai Lama (*1935), (Das Lächeln des Himmels), eigentlich Tenzin Gyatso, 14. geistiges und politisches Oberhaupt der Tibeter, wurde 1989 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis Seiner Heiligkeit

Die Gesellschaft allein, dies Kollektivwesen, kann ohne Furcht, sich unbedingt und unmittelbar zu irren, ihrem Instinkt folgen und sich der Willkür überlassen; die höhere Vernunft, welche in ihr lebt und sich nach und nach entwickelt durch Kundgebung der Menge und durch das Nachdenken der einzelnen, führt sie immer auf den richtigen Weg zurück.

Pierre-Joseph Proudhon (1809 - 1865), französischer Sozialist und Staatstheoretiker, gehörte zu den Begründern des Anarchismus

Quelle: Proudhon, Bekenntnisse eines Revolutionärs (Les Confessions d’un révolutionnaire pour servir à l’histoire de la Révolution de Février), 1849; deutsch hg. von Arnold Ruge, Leipzig 1850

Eliten sind ein Stachel im Fleisch einer menschlichen Gesellschaft.

© Klaus-D. Rönsch (*1948), deutscher Populist, schreibender Prolet, Tagespolitiker und Sprücheklopfer

Quelle: Rönsch, Sprüche, Witze & Gedanken