19 Zitate und 1 Gedicht über Geselligkeit.

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Die Gesellschaft allein, dies Kollektivwesen, kann ohne Furcht, sich unbedingt und unmittelbar zu irren, ihrem Instinkt folgen und sich der Willkür überlassen; die höhere Vernunft, welche in ihr lebt und sich nach und nach entwickelt durch Kundgebung der Menge und durch das Nachdenken der einzelnen, führt sie immer auf den richtigen Weg zurück.

Pierre-Joseph Proudhon (1809 - 1865), französischer Sozialist und Staatstheoretiker, gehörte zu den Begründern des Anarchismus

Quelle: Proudhon, Bekenntnisse eines Revolutionärs (Les Confessions d’un révolutionnaire pour servir à l’histoire de la Révolution de Février) 1849; deutsch hg. von Arnold Ruge, Verlagsbureau, Leipzig 1850

Eliten sind ein Stachel im Fleisch einer menschlichen Gesellschaft.

© Klaus-D. Rönsch (*1948), deutscher Populist, schreibender Prolet, Tagespolitiker und Sprücheklopfer

Quelle: Rönsch, Sprüche, Witze & Gedanken

Das Geheimnis der Geselligkeit besteht in der Kunst,
mit Lahmen gleichen Schritt zu halten.

Unbekannt

Quelle: Aus den Fliegenden Blättern, ersch. 1845-1928 bei Braun & Schneider, München. Originaltext

Zur Geselligkeit wird man sich breittreten lassen müssen.

© Michael Wollmann (*1990), Philosoph und Aphoristiker

Quelle: Wollmann, Tradierte Aberrationen, Engelsdorfer Verlag, 2014