459 Zitate und 7 Gedichte über Gesellschaft.

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Das sprachliche Vermächtnis der multikulturellen Gesellschaft:
der kategorische Infinitiv.

© Heimito Nollé (*1970), Medienanalyst

Quelle: Nollé, Randgut. Aphorismen und Kurztexte, Brockmeyer Verlag, Bochum 2016. Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis des Verlags

So wenig du versäumen sollst, abwechselnd die Einsamkeit zu suchen, so wenig fliehe die Gesellschaft. Du lebst, um unter Menschen zu sein.

August von Platen-Hallermünde (1796 - 1835), geboren als Graf Karl August Georg Maximilian von Platen-Hallermund, deutscher Dramatiker, Theaterschriftsteller und Lyriker

Quelle: Platen, Lebensregeln. Hergestellt nach einer Handschrift von Hanns Thaddäus Hoyer, 1817

Die verschiedene Art der Erziehung, und der Umgang der Leute, mit denen man lebt, geben unsrem Wesen oft einen solchen Ton, daß ein feiner Kopf, voll Welt- und Menschenkenntniß dazu gehört, um in jeder Gesellschaft zu Hause zu seyn.

Adolph Knigge (1752 - 1796), Adolph Franz Friedrich Ludwig Freiherr Knigge, deutscher Jurist, Beamter, Satiriker und Aufklärer

Quelle: Knigge, Roman meines Lebens in Briefen herausgegeben, 1781. 23. Brief. Originaltext

Sind wir bald eine posthumane Gesellschaft?

© Kurt Wolfgang Ringel (*1948), Chemiefacharbeiter und Diplom-Ingenieur, Freidenker aus Sachsen

Der Mensch ist gut. Doch die Gesellschaft ist eine Bagage.

© Rupert Schützbach (*1933), deutscher Aphoristiker und Epigrammdichter

Quelle: Schützbach, WeltAnschauung, Edition Töpfl, 2004. Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis des Verlags