438 Zitate und 8 Gedichte über Gesetz.

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Am Arm des Gesetzes ist eine Hand, die uns tief in die Tasche greift.

© Klaus D. Koch (*1948), Dr. med., deutscher Mediziner und Aphoristiker

Quelle: Koch, Grosses ›Koch‹ Buch, Edition Temmen 2018

Im Paragraphenwald hätten Hänsel und Gretel gar keine Chance gehabt.

© Klaus D. Koch (*1948), Dr. med., deutscher Mediziner und Aphoristiker

Quelle: Koch, Grosses ›Koch‹ Buch, Edition Temmen 2018

Noch schlimmer als da, wo es kein Geld gibt, geht es dort zu, wo es viel Geld gibt.

© Karlheinz Deschner (1924 - 2014), eigentl. Karl Heinrich Leopold Deschner, Schriftsteller, Religions- und Kirchenkritiker

Quelle: Deschner, Bissige Aphorismen, 1994. Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis von Frau Katja Deschner

Jedes Gesetz aber verpflichet zu Gehorsam oder Buße.

Philipp Melanchthon (1497 - 1560), deutscher Humanist und Reformer

Quelle: Melanchthon, Loci praecipui theologici, 1559. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Obligat autem omnis lex ad obedientiam vel ad poenam.

Wenn es aber Zeichen eines gerechten und guten Mannes ist, den Gesetzen zu gehorchen, dann frage ich: welchen? Etwa allen, wie auch immer sie beschaffen sind?

Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

Quelle: Cicero, Über das Gemeinwesen (De re publica), 54-51 v. Chr. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Quaero autem, si iusti hominis et si boni est viri parere legibus, quibus? An quaecumque erunt?