42 Zitate und 1 Gedicht über Gesinnung.

Das Schlimmste in einem Staate liegt in der knechtischen Gesinnung, die zum Gehorchen treibt.

Alexis de Tocqueville (1805 - 1859), Alexis Charles-Henri-Maurice Clérel de Tocqueville, französischer Politiker, Staatstheoretiker und Historiker

Die Gesinnung, die beständige, sie macht allein den Menschen dauerhaft.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Loge, hier aus: Zur Logenfeier des 03. Sept. 1825, Einleitung

Hoch steht über aller Begeisterung, allem Enthusiasmus, selbst über allem Genie und Talent – die Gesinnung.

Rahel Varnhagen von Ense (1771 - 1833), Berliner Salondame des vorigen Jahrhunderts, auch Vorkämpferin für die Gleichberechtigung der Juden und der Frauen

Wo das Gemeine geduldet wird, da gibt es den Ton an.

Julius Langbehn (1851 - 1907), genannt der Rembrandtdeutsche, deutscher Schriftsteller und Kulturkritiker

Lege Gesinnung ins Tun, auch in das kleinste.

Karl Immermann (1796 - 1840), Karl Leberecht Immermann, deutscher Landgerichtsrat, Dramatiker und Romanautor

Der Besinnung ist nur fähig, wer Gesinnung hat.

© Erich Limpach (1899 - 1965), deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker
© by Friedrich Witte

Keine Ware verkauft sich so leicht wie Gesinnungslosigkeit.

© Erich Limpach (1899 - 1965), deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker
© by Friedrich Witte

Menschen mit gleicher Gesinnung haben keine Probleme mit gegensätzlichen Meinungen.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, Heutzutage, Edition Nove 2006