44 Zitate und 1 Gedicht über Gesinnung.

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Edle Gesinnung kommt von hohen Ämtern.

Titus Livius (59 v. Chr. - 17 n. Chr.), römischer Geschichtsschreiber

Quelle: Livius, Römische Geschichte. Von der Gründung der Stadt an (Ab urbe condita), entstanden ab 27 v. Chr

Die Zeit übt einen mildernden Einfluß auf unsere Gesinnung, durch beständige Beschäftigung mit dem Gegensatz.

Heinrich Heine (1797 - 1856), Christian Johann Heinrich Heine (Harry Heine), deutscher Dichter und Romancier, ein Hauptvertreter des Jungen Deutschland, Begründer des modernen Feuilletons

Quelle: Heine, Gedanken und Einfälle, in: Letzte Gedichte und Gedanken von Heinrich Heine, hg. von Adolf Strodtmann 1869. VI. Vermischte Einfälle

In allen Gebieten menschlicher Angelegenheiten ist die Rücksicht auf die Gesinnungen unserer Mitmenschen in einer oder der andern Gestalt bei fast allen Charakteren das durchgehende Motiv.

John Stuart Mill (1806 - 1873), englischer Philosoph und Ökonom, Vertreter einer liberalistischen Wirtschaftslehre

Quelle: Mill, Die Nützlichkeit der Religion (The Utility of Religion), 1874 (posthum). Übersetzt von Emil Lehmann, 1875

Gesinnungen leiden ihrer Natur nach keinen Zwang, keine Bestechung. Sie gehören für das Erkenntnisvermögen des Menschen und müssen nach dem Richtmaß von Wahrheit und Unwahrheit entschieden werden.

Moses Mendelssohn (1729 - 1786), (deutscher) jüdischer Philosoph der Aufklärung, dem Lessing in »Nathan der Weise« ein Denkmal setzte

Quelle: Mendelssohn, Jerusalem oder über religiöse Macht und Judentum, 1783