528 Zitate und 17 Gedichte über Gewalt, -losigkeit.

Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch' ich Gewalt.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Aus: Erlkönig

Wehe denen, die sich der Gewalt bedienen, die sie über ein Herz haben.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Die Leiden des jungen Werther, 1774; hier in der zweiten Fassung von 1787. Originaltext. 1. Buch, Ich-Erzähler zu Lotte

Doch besser ists, Ihr fallt in Gottes Hand,
Als in der Menschen!

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Wilhelm Tell, 1802-1804. 1. Akt, 1. Szene, Tell

Grobheit – geistige Unbeholfenheit.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), Marie Freifrau Ebner von Eschenbach, österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin

Quelle: Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1911. Originaltext

Alle Grausamkeit entspringt der Schwäche.

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. - 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere, war ein römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker; Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 - 68)

Ich bin ein Mensch der Gewalt; mit Gewalt vertreib' ich die Wolken.

Ovid (43 v. Chr. - 17 n. Chr.), eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epiker