527 Zitate und 18 Gedichte über Gewalt, -losigkeit.

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Gewalt ist Willensnegierung.

Rudolf von Jhering (1818 - 1892), deutscher Rechtswissenschaftler, erster Vertreter eines juristischen Naturalismus, der das Recht kausalgesetzlich aus der Wirklichkeit der Gesellschaft erklärt

Nur Schlagsahne mag gerne geschlagen werden.

© Hermann Lahm (*1948), Texte in Gedichtform, Prosa, Aphorismen

Quelle: Lahm, Aufzug zum Himmel, Kilian-Verlag 2003

Wer den Gräuel nicht kennt, hält jede Gräuelgeschichte für ein Gräuelmärchen.

© Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor, Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner

Der Mensch neigt von Natur aus nicht zur Gewaltanwendung.

© Dalai Lama (*1935), (Das Lächeln des Himmels), eigentlich Tenzin Gyatso, 14. geistiges und politisches Oberhaupt der Tibeter, wurde 1989 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis Seiner Heiligkeit

Es ist schon faszinierend, zu erkennen, wie wenig es manchmal braucht, um so vieles zu zerstören.

© Willy Meurer (1934 - 2018), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto

Wer eine Ohrfeige gibt, empfängt ihre Schwester.

Aus Arabien

Quelle: Thilo (Übers.), Fünftausend Sprichwörter aus Palästina, übersetzt von Martin Thilo, 1937