389 Zitate und 5 Gedichte über Gewohnheit.

Seite: 4

Wir sind das was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist daher keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

Aristoteles (384 - 322 v. Chr.), griechischer Philosoph, Schüler Platons, Lehrer Alexanders des Großen von Makedonien

Gib der Alltäglichkeit ihr Recht, und sie wird dir mit ihren Anforderungen nicht zur Last fallen.

Clemens Brentano (1778 - 1842), deutscher Lyriker und Erzähler

Quelle: Clemens Brentano’s gesammelte Schriften 1851-1855, hg. von Christian Brentano [seinem Bruder], Frankfurt am Main 1855

Für zwei einander ganz entgegengesetzte Dinge sind wir gleich sehr eingenommen: für die Gewohnheit und das Neue.

Jean de La Bruyère (1645 - 1696), bedeutender Vertreter der französischen Moralisten und Aphoristiker

Quelle: de La Bruyère, Die Charaktere oder Die Sitten im Zeitalter Ludwigs XIV. (Les Caractères de Théophraste, traduits du grec, avec les caractères ou les mœurs de ce siècle), 1688. Vom Urtheil

Gewohnheit ist eine schreckliche Tyrannin.

Wilhelm Heinse (1746 - 1803), eigentlich Johann Jakob Wilhelm Heintze, deutscher Schriftsteller, Bibliothekar und Übersetzer

Quelle: Heinse, Ardinghello und die glückseligen Inseln, 1787. Kapitel 20