2286 Zitate und 161 Gedichte über Glück.

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Fremder Hunger langweilt, fremdes Glück reizt.

Kurt Tucholsky (1890 - 1935 (Freitod)), Pseudonyme: Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel; dt. Schriftsteller, Journalist, Literatur- und Theaterkritiker der Zeitschrift "Die Schaubühne" (später umbenannt in "Die Weltbühne"), zählt zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik

Quelle: Tucholsky, Werke 1907-1935. Subkutan. Die Weltbühne, 05.04.1927, Nr. 14 (Theobald Tiger)

Aber muß man nicht oft unbedachtsam handeln, wenn man das Glück anreizen will, etwas für uns zu tun?

Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781), deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung

Quelle: Lessing, G. E., Briefe. Friedrich Nicolai / Moses Mendelssohn. Briefwechsel über das Trauerspiel. Lessing an Friedrich Nicolai und Moses Mendelssohn, 29. März 1757

Bei unserer Suche nach Glück hilft uns die Kraft der Hoffnung.

© Dalai Lama (*1935), (Das Lächeln des Himmels), eigentlich Tenzin Gyatso, 14. geistiges und politisches Oberhaupt der Tibeter, wurde 1989 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis Seiner Heiligkeit

Solange du lebst, lebe glücklich, leihe dir Geld und kaufe dir Butter. Wie willst du den Leib erhalten, wenn er zu Asche geworden?

Sukasaptati (Papageienbuch) (12. Jhdt.), basiert auf einer indischen Märchensammlung, die in Sanskrit niedergeschrieben wurde, der Titel Sukasaptati bezieht sich auf die 70 Erzählungen eines Papageis. Durch die Erzählungen soll die Frau eines Kaufmanns, der sich auf Geschäftsreise befindet, vom Ehebruch abgehalten werden; in gekürzter Form wurde diese Sammlung Anfang des 13. Jahrhunderts von dem Dichter Ziya' al-Din Nachschabi ins Persische übersetzt, redigiert und als Tuti nameh veröffentlicht

Nur wer im Leben Pannen und den Tod
mit einbezieht, der kann glücklich leben.

© Hermann Lahm (*1948), Texte in Gedichtform, Prosa, Aphorismen

Quelle: Lahm, Aufzug zum Himmel, Kilian-Verlag 2003