264 Zitate und 11 Gedichte über Gleichheit.

Die Gleichheit der Menschen und Völker ist ein Ideal, dessen Verwirklichung den Naturgesetzen widerspricht. Nur Gauner stellen sich an, daran zu glauben, um mit dieser Leimrute Gimpel zu fangen.

Johannes Scherr (1817 - 1886), schweiz. Schriftsteller und Literaturhistoriker, Politiker, als demokratischer Abgeordneter in die württembergische Kammer gewählt, mußte 1849 in die Schweiz fliehen

Die Gleichheit ist eine sehr natürliche Sache,
aber dabei doch das größte Hirngespinst.

Voltaire (1694 - 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller

Wen jemand lobt, dem stellt er sich gleich.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, Verlag der Goethe-Gesellschaft, Weimar 1907. Aus Wilhelm Meisters Wanderjahren, 1829. Aus Makariens Archiv

Als man ihn traf, den Esel, da schlug er aus, doch das macht ihn
Nicht zum Pferde. Nicht wird, den er auch träfe, ihm gleich.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Gedichte. Xenien und Votivtafeln aus dem Nachlaß, in: Xenien 1796

Eine Hand wäscht die andere.

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. - 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere, war ein römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker; Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 - 68)

Quelle: Seneca, Verkürbissung des Kaisers Claudius (Apocolocyntosis), 54 n. Chr. 9,6