45 Zitate und 2 Gedichte über Großzügigkeit, Edelmut.

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Nützliche Verschwendung des Überflusses ist edle und große Sparsamkeit.

Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues (1715 - 1747), französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller

Quelle: Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Wer würde denn nicht sagen, daß er bereit wäre, auch mal ein Auge zuzudrücken? – Aber, wenn es hart auf hart kommt, dürften das die meisten nicht auf die eigenen Augen beziehen.

© Michael Marie Jung (*1940), Professor, deutscher Hochschullehrer, Führungskräftetrainer, Coach und Wortspieler

Quelle: Jung, Ausgesprochen scharfe Konturen. 1500 neue Aphorismen & Sprüche, BoD 2006

Wer beide Augen zudrückt, sieht oft klarer.

© Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor,
Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner

Quelle: Ludin, Einfach ins Blaue, Brunner Verlag 1998

Der Edle ist sein Leben lang besorgt, aber nie einen Morgen lang betrübt.

Julius Langbehn (1851 - 1907), genannt der Rembrandtdeutsche, deutscher Schriftsteller und Kulturkritiker

Alles kann der Edle leisten, der versteht und rasch ergreift.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. Anmutige Gegend. 1. Akt, Chor

Der seltenste Edelmut ist der Edelmut der Gedanken.

Anatole France (1844 - 1924), eigentlich François Anatole Thibault, französischer Erzähler, Lyriker, Kritiker und Historiker, Nobelpreisträger für Literatur 1921

Wer ein Auge zudrückt, ist König.
Unter den Betriebsblinden.

© Wolfgang Mocker (1954 - 2009), deutscher Journalist und Autor

Quelle: Mocker, Gedankengänge nach Canossa - Euphorismen und andere Anderthalbwahrheiten, Berlin: Eulenspiegel Verlag, 1988