831 Zitate und 14 Gedichte über Gut & Böse.

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Man kann den Menschen nicht durch ein Gesetz vorschreiben, gut zu sein.

Oscar Wilde (1854 - 1900), eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor

Quelle: Wertheimer (Hg.), Weisheiten von Oscar Wilde, übersetzt von Paul Wertheimer, Wiener Verlag, um 1910

Die Menschen werden alt,
aber sie werden niemals gut.

Oscar Wilde (1854 - 1900), eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor

Oft büßt das Gute ein, wer Besseres sucht.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, König Lear (King Lear), 1605, Erstdruck 1608, erste deutsche Übers. von Christoph Martin Wieland 1762. Hier übers. von Wolf Graf Baudissin, Georg Andreas Reimer, Berlin 1832

Wer bessern will, macht oft das Gute schlimmer.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Julius Cäsar, 1599, Erstdruck 1623, erste deutsche Übers. von Caspar Wilhelm von Borck 1741 und Christoph Martin Wieland 1764. Hier übers. von August Wilhelm von Schlegel, Johann Friedrich Unger, Berlin 1797

Das Gute – dieser Satz steht fest –
ist stets das Böse, was man läßt.

Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller

Quelle: Busch, Bildergeschichten. Die fromme Helene,1872

Gott sei Dank! Nun ist's vorbei
mit der Übeltäterei.

Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller

Quelle: Busch, Bildergeschichten. Max und Moritz, 1865. Schluss

Niemand ist durch Zufall gut. Die Tugend muss erlernt werden.

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. - 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere; römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker; Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 - 68)

Quelle: Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 123. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924)
Originaltext: Nemo est casu bonus: discenda virtus est

Zwischen guten Menschen und Göttern besteht Freundschaft, und was sie vermittelt, ist die Tugend.

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. - 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere; römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker; Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 - 68)

Quelle: Seneca, Von der göttlichen Vorsehung (De Providentia). 1. Kapitel. Übersetzt von Otto Apelt (1923)