310 Zitate und 10 Gedichte über Gute Tat.

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Die gute Sache verbraucht zu viele Leute.

© Billy (1932 - 2019), eigentlich Walter Fürst, Schweizer Aphoristiker

Quelle: Billy, Wir Kleindenker – Ein Plädoyer für die Einfalt und Vielfalt des Denkens, Books on Demand, 2006

Man urtheilet offt so obenhin von denen Dingen, daß die Anständigkeit in gemeinen Worten und Thaten, wenn sie mit guter Art gesagt und gethan werden, nebst einer mäßigen Erkäntniß der Dinge, die in der Welt vorgehen, öffters mehr ausrichtet, als die allergrößte Geschicklichkeit.

Madeleine de Souvré (1599 - 1678), Marquise de Sablé, auch Madame de Sablé, franz. Adlige und Schriftstellerin, eröffnete 1640 einen Literatur-Salon, aus dem die Literaturgattung der Maximen hervorging, deren bekanntester Vertreter François de La Rochefoucauld wurde; ihre eigenen Maximen entstanden vor den seinigen und wurden erst posthum gedruckt

Quelle: Souvré, Der Marquisin von Sablé hundert vernünfftige Maximen (Maximes de Mme de Sablé), 1678, übersetzt von Johann Ernst Philippi, Halle 1734. Originaltext der Übersetzung

Was Dir auch Gutes gelingen mag, setze es auf die Rechnung der Götter.

Bias von Priene (ca. 590 - 530 v. Chr.), einer der Sieben Weisen Griechenlands

Quelle: Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen. 1. Band, 1. Buch, Bias. Übersetzung Otto Apelt, 1920

Was Gutes kann man nie zeitig genug anfangen.

Theodor Gottlieb von Hippel der Ältere (1741 - 1796), ostpreußischer Staatsmann, Schriftsteller und Sozialkritiker, Stadtpräsident von Königsberg, Freund Immanuel Kants

Quelle: Hippel, Lebensläufe nach aufsteigender Linie nebst Beylagen A, B, C, 1778-81. Dritter Band

Denen, die das Gute wollen, müssen alle Dinge zum Besten dienen.

Lily Braun (1865 - 1916), deutsche Frauenrechtlerin

Quelle: Braun, Memoiren einer Sozialistin, 1909-1911

Große Dinge werden nicht durch die Behendigkeit, Schnelligkeit und Kraft des Körpers erreicht, sondern durch Planung, Ansehen und Willenskraft.

Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

Quelle: Cicero, Cato der Ältere über das Greisenalter (Cato maior de senectute), 44 v. Chr. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Non viribus aut velocitate aut celeritate corporum res magnae geruntur, sed consilio auctoritate sententia