325 Zitate und 10 Gedichte über Gute Tat.

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Wer wohl tut, der ist wohl gelehrt.

Hugo von Trimberg (um 1230 - nach 1313), mittelhochdeutscher didaktischer Dichter, war über 40 Jahre Rektor am Stift St. Gangolf; verfasste neben lateinischen Unterrichtsschriften das in vielen Handschriften erhaltene Lehrgedicht »Der Renner«

Der Edlen Art ist edle Tat.

Frauenlob (ab 1250 - 1318), Heinrich von Meißen, genannt Frauenlob, deutschsprachiger Spruchdichter, der sich zu Ehren der Himmelskönigin Maria Frauenlob nannte

Die gute Tat, die ungepriesen stirbt,
Würgt tausend andre, die sie zeugen könnte.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Das Wintermärchen (The Winter's Tale), 1609, Erstdruck 1623. 1. Aufzug, 1. Szene, Leontes

Tu's, willst du Gutes tun, und frage kein Orakel;
Des edlen Mannes Herz ist Gottes Tabernakel.

Friedrich Rückert (1788 - 1866), alias Freimund Raimar, deutscher Dichter, Lyriker und Übersetzer arabischer, hebräischer, indischer, persischer und chinesischer Dichtung

Quelle: Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Wir sind frei, das Gute zu tun.

Comte de Lautréamont (1846 - 1870), eigentlich Isidore Lucien Ducasse, französischer Dichter, Einzelheiten über Lautréamonts Leben sind weitgehend ungeklärt

Gar zu oft regt der äußere Nutzen uns zu einer guten Tat an, und wenn wir auch aus innerem, schönen Triebe etwas Gutes vollbracht, so kommt hintendrein gezogen die Eitelkeit, der Stolz, der Übermut und beschmutzt die Tat.

Jeremias Gotthelf (1797 - 1854), eigentlich Albert Bitzius, Schweizer Pfarrer und Erzähler

Quelle: Gotthelf, Uli der Knecht (Originaltitel: Wie Uli der Knecht glücklich wird. Eine Gabe für Dienstboten und Meisterleute), 1841

Und wie der Baum sich in die Erde schlingt
Mit seiner Wurzeln Kraft und fest sich kettet,
So rankt das Edle sich, das Treffliche,
Mit seinen Taten an das Leben an.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Die Huldigung der Künste. Ein lyrisches Spiel, Erstaufführung in Weimar am 12. November 1804