52 Zitate und 2 Gedichte über Halt, Haltlos.

Die Menschen, denen wir eine Stütze sind, geben uns den Halt im Leben.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), Marie Freifrau Ebner von Eschenbach, österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin

Quelle: Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1911. Originaltext

Wie der Wind bläst, so treibt die Spreu.

Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller

Quelle: Busch, Briefe. Sämtliche Briefe, Band I: Briefe 1841 bis 1892, Hannover 1968. An Friedrich August von Kaulbach

Wer sich seiner Stärken nicht sicher ist, kann anderen keinen Halt geben.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, Zwischenrufe, 2000

Halt geben können uns in erster Linie jene, die viel von uns halten.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, Zwischenrufe, 2000

Wer sich für zu klein und unwichtig hält, kann anderen unmöglich Halt geben.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, Heutzutage, 2006

Neue Haltung

Seit ich
bei dir
Halt finde,
bin ich
nicht mehr
zu halten.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, zusammen wachsen. Beziehungsgedichte, Freya-Verlag 1999

Menschen, die nicht
an sich selbst glauben,
können anderen
keinen Halt geben.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, Lebensspuren, Geest-Verlag 2002

Wer den Boden unter den Füssen verliert
greift nach dem erst besten Halt

© Anke Maggauer-Kirsche (*1948), deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin und ehemalige Betagtenbetreuerin in der Schweiz