53 Zitate und 2 Gedichte über Halt, Haltlos.

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Die Menschen, denen wir eine Stütze sind, die geben uns den Halt im Leben.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), Marie Freifrau Ebner von Eschenbach, österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin

Quelle: Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1880

Kannst du dich selbst nicht halten, so wirst du auch kaum jemand finden, der dich zu halten vermöchte.

Søren Kierkegaard (1813 - 1855), Søren Aabye Kierkegaard, dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller

Quelle: Kierkegaard, Entweder – Oder. Ein Lebensfragment (Enten – Eller. Et Livs-Fragment), Erstdruck unter dem Pseudonym Victor Eremita 1843. Zweiter Teil. Das Gleichgewicht des Ästhetischen und des Ethischen in der Ausarbeitung der Persönlichkeit. Übersetzt von Christoph Schrempf und Wolfgang Pfleiderer, 1922

Behalte, was ich hier dir nicht will vorenthalten,
Vier Lehren, die nicht sind in jedem Ohr enthalten.
Dir geben einen Halt, im Leben einen Stab,
Der Worte vier: Halt ein! Halt aus! Halt an! Halt ab!

Friedrich Rückert (1788 - 1866), alias Freimund Raimar, deutscher Dichter, Lyriker und Übersetzer arabischer, hebräischer, indischer, persischer und chinesischer Dichtung

Quelle: Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Im Freien verlieren wir rascher das Mass.
Der Halt des Hauses hat uns verlassen.

© Hans Ulrich Bänziger (*1938), Schweizer Psychologe und Schriftsteller

Quelle: Bänziger, Überhaupt und kopfunter. Aphorismen und Gedanken, 2009