72 Zitate und 1 Gedicht über Handel.

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Wer das Geld bringt, kann die Ware nach seinem Sinne verlangen.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre, 1795/6. 5. Buch. 9. Kapitel

Handel ist das größte aller politischen Interessen.

Houston Stewart Chamberlain (1855 - 1927), deutscher Schriftsteller britischer Herkunft, Verherrlicher des Germanentums, beeinflusste damit die Rassenlehre des Nationalsozialismus

Auf dem Marktplatz wächst kein Gras.

Henry George Bohn (1796 - 1884), britischer Gelehrter, Übersetzer und Publizist

Im Handel hört alle Freundschaft auf, im Handel sind alle Menschen die bittersten Feinde.

Georg Weerth (1821 - 1856), deutscher Kaufmann, Erzähler, Lyriker und Feuilletonist, war mit Marx und Engels befreundet

Quelle: Weerth, Humoristische Skizzen aus dem deutschen Handelsleben, 1845-1848. 1. Der Lehrling

Der Handel verdirbt die reinen Sitten, und dies war der Gegenstand der Klagen Platos; aber er verfeinert und mildert, wie wir täglich sehen, die rohen Sitten.

Charles de Secondat, Baron de Montesquieu (1689 - 1755), Charles-Louis de Secondat, Baron de La Brède de Montesquieu, französischer Staatstheoretiker und Schriftsteller

Quelle: Montesquieu, Vom Geist der Gesetze (De L'esprit des Loix), 1748

Den Weltmarkt erobern: weil Händler so sprachen, mußten Krieger so handeln. Seitdem wird erobert, wenngleich nicht der Weltmarkt.

Karl Kraus (1874 - 1936), österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker und Dramatiker

Quelle: Kraus, Sprüche und Widersprüche, 1909