338 Zitate und 12 Gedichte über Hass.

Seite: 3

Haß frißt.

© Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Wie oft hat der unerbittlichste Haß die geringfügigsten Ursachen!

Voltaire (1694 - 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller

Der Haß nährt sich, wie die Liebe, von den
belanglosesten Dingen, alles ist ihm recht.

Honoré de Balzac (1799 - 1850), französischer Philosoph und Romanautor

Quelle: Balzac, Der Ehevertrag (Le contrat de mariage), 1835 (dt. 1846)

Der Haß ist eine läst'ge Bürde. Er senkt das Herz tief in die Brust hinab und legt sich wie ein Grabstein schwer auf alle Freuden.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Elpenor, Trauerspiel, Fragment, 1781. 1. Szene, 6. Auftritt, Antiope zu Elpenor

Ist Frieden stiften, Haß
Versöhnen ein Geschäft der Hölle?

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Die Jungfrau von Orleans. Eine romantische Tragödie, 1801. 2. Akt, 10. Auftritt, Johanna