181 Zitate und 54 Gedichte über Heimat.

Seite: 2

In die Heimat möcht ich wieder, aber bald, du Lieber, bald!
möcht' zum Vater, möcht' zur Mutter, möcht' zu Berg und Fels und Wald!

Johann Rudolf Wyss (der Jüngere) (1782 - 1830), Schweizer Dichter und Philosophieprofessor

Quelle: Wyss, Lieder. Aus: Herz mein Herz warum so traurig? (Schwyzer Heimweh), 1811

Jeder Mensch hat eine Heimat und soll das Fleckchen Erde, wo er geboren ist, in Lieb' und Ehren halten.

Julius Wolff (1834 - 1910), deutscher Schriftsteller

Quelle: Wolff, Der Sülfmeister. Eine alte Stadtgeschichte, 2 Bde., 1883

Gottes ist die Erde überall und Pilger sind wir alle. Doch der rechte Mensch muß eine Heimat haben, daß er und sein Geschlecht stark sei.

Peter Rosegger (1843 - 1918), Pseudonym P. K., Petri Kettenfeier, österreichischer Volksschriftsteller und Erzähler, Autodidakt, begann als Wanderschneider

Quelle: Rosegger, Jakob der Letzte, 1888

Üsi Landschaft, üsi Bärge, üsi Armuet, das isch üse Schutz.

Rudolf von Tavel (1866 - 1934), Schweizer Mundartschriftsteller und Journalist, schrieb auch Erzählungen in hochdeutscher Sprache

Quelle: Tavel, Ring i der Chetti. E Läbesgschicht, 1931

Der Mensch hat immer eine Heimat, und wäre es nur der Ort, wo er gestern war und heute nicht mehr ist.

Alexander von Villers (1812 - 1880), sächsischer Diplomat

Quelle: Villers, Briefe eines Unbekannten, hg. von Margarete Gideon, Manesse Verlag, o.J. [1881]

Wer seine Heimat verflucht, verzichtet auf seine Familie.

Pierre Corneille (1606 - 1684), französischer Dramatiker und Bühnendichter

Quelle: Corneille, Horace, 1640