152 Aphorismen und 5 Gedichte über Heiterkeit.

Wenn ich an Gott dachte, war ich heiter und vergnügt.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre, 1795/6. 6. Buch, Bekenntnisse einer schönen Seele

Wer sich heiter zu erhalten sucht, der sorgt nicht bloß für sein Glück, sondern er übt wirkliche eine Tugend. Denn die Heiterkeit, selbst die wehmütige, macht zu allem Guten aufgelegter und gibt dem Gemüt Kraft, sich selber mehr aufzulegen und mehr für andere zu leisten.

Wilhelm Freiherr von Humboldt (1767 - 1835), Friedrich Wilhelm Christian Karl Ferdinand von Humboldt, deutscher Philosoph, Philologe und preußischer Staatsmann. Mitbegründer der Universität Berlin (heute Humboldt-Universität zu Berlin)

Quelle: Humboldt, W. v., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Hildebrand Diede), Leipzig 1847

Heiterkeit als herrschende Grundstimmung ist ein wesentliches Kriterium der Selbstbeherrschung.

Richard Rothe (1799 - 1867), deutscher Theologe, gilt als ein Hauptvertreter der sogenannten liberalen Theologie

Quelle: Rothe, Theologische Ethik (3 Bde.), 1845-48 (2. Auflage in 5 Bänden 1867-71)

Es ist beinahe nicht so nötig, zur Religion zu erziehen als zum Heitersein.

Jean Paul (1763 - 1825), eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter, Publizist und Pädagoge

Heiterkeit, die nur der Mensch haben kann — obwohl Genuss das Tier.

Jean Paul (1763 - 1825), eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter, Publizist und Pädagoge

Quelle: Jean Paul, Bruchstücke aus der Kunst, stets heiter zu sein, 1813