140 Zitate und 9 Gedichte über Heldentum.

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Helden: so nennt man die Verbraucher ganzer Völker.

© Billy (1932 - 2019), eigentlich Walter Fürst, Schweizer Aphoristiker

Quelle: Billy, Wir Kleindenker – Ein Plädoyer für die Einfalt und Vielfalt des Denkens, Books on Demand 2006

Mal sehen, was unsere Helden tun,
wenn wir ihre Taten gewaschen haben.

© Billy (1932 - 2019), eigentlich Walter Fürst, Schweizer Aphoristiker

Quelle: Billy, Wir Kleindenker – Ein Plädoyer für die Einfalt und Vielfalt des Denkens, Books on Demand 2006

So stirbt ein Held! – Anbetenswürdig.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Die Räuber, 1781. 3. Akt, 2. Szene, Moor

Von einer heldenmütigen Geschichte glaubt der Leser nur dasjenige, was er selbst imstande ist; alles andere verwirft er als Erfindung.

Claude-Adrien Helvetius (1715 - 1771), französischer Philosoph, Freund Voltaires

Quelle: Helvetius, Vom Geist (De l'esprit), 1758, sein Hauptwerk, wurde als staats- und religionsgefährdend öffentlich verbrannt; neue Ausgabe 1843

Aber es ist ein Zeichen der Zeit, daß die alte Heroennatur um Ehre betteln geht, und das lebendige Menschenherz, wie eine Waise, um einen Tropfen Liebe sich kümmert.

Friedrich Hölderlin (1770 - 1843), Johann Christian Friedrich Hölderlin, deutscher evangelischer Theologe, Dramatiker und Lyriker (begann ab 1841 seine Gedichte mit ›Scardanelli‹ zu unterzeichnen)

Heroismus:
Mit der Enttäuschung leben.

© Aurel Schmidt Schweizer, war bis 2000 Kulturredaktor der Basler Zeitung, ist seither freier Schriftsteller

Leute, die Bäume ausreißen, sind nicht mehr gefragt.

© Michael Richter (*1952), Dr. phil., deutscher Zeithistoriker und Aphoristiker

Quelle: Richter, Wortbruch. Aphorismen, verbum Verlag 1993