140 Zitate und 9 Gedichte über Heldentum.

Seite: 2

Für den tragischen Helden ist es notwendig, an dem zugrunde zu gehen, womit er siegen soll.

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Quelle: Nietzsche, Nachgelassene Fragmente. Ende 1870 – April 1871

Heldentum ist Ausnahmezustand und meist Produkt einer Zwangslage.

Theodor Fontane (1819 - 1898), dt. Schriftsteller, Journalist, Erzähler und Theaterkritiker

Quelle: Fontane, Der Stechlin, 1895-97

Ich mag keine Helden. Sie machen mir zuviel Lärm in der Welt.

Voltaire (1694 - 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller

Er hatte seinen beiden Pantoffeln Namen gegeben.

Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799), deutscher Physiker und Meister des Aphorismus

Quelle: Lichtenberg, Sudelbuch L, 1796-1799. [L 477]

Männer, die wirklich heldenhaft handeln, rühmen sich ihrer Verdienste nie. Feuer brennt lautlos und ohne Lärm scheint die Sonne.

Mahābhārata indisches Nationalepos aus dem Hindu-Sanskrit, deren wichtigstes Lehrgedicht die Bhagavadgîtâ ist; entstand um 400 v.Chr. bis um 400 n. Chr., als Verfasser gilt Vjāsa

Jeder Mensch, dessen Kraft noch nicht versucht war, ist ein Held.

Narájana (ca. 9./10. Jh. n. Chr.), Verfasser der Fabelsammlung Hitopadesa

Quelle: Narájana, Hitopadêsha (Der freundliche Ratgeber), 9./10. Jhdt. n. Chr

Ein Held kann man sein, auch ohne die Erde zu verwüsten.

Nicolas Boileau-Despréaux (1636 - 1711), französischer Historiker, Dichter und Satiriker, Mitglied der Académie Française