695 Zitate und 71 Gedichte über Herz.

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Der Verstand kann nicht lange die Rolle des Herzens spielen.

François de La Rochefoucauld (1613 - 1680), François VI. de La Rochefoucauld, franz. Offizier, Diplomat und Schriftsteller

Der Mystizismus ist die Scholastik des Herzens,
die Dialektik des Gefühls.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Kunst und Altertum, 5. Bandes 3. Heft, 1826

Ein Menschenherz ist viel zu klein,
Um liebend sich der Welt zu weihn.

Friedrich Rückert (1788 - 1866), alias Freimund Raimar, deutscher Dichter, Lyriker und Übersetzer arabischer, hebräischer, indischer, persischer und chinesischer Dichtung

Quelle: Rückert, Gedichte. Liebesfrühling, entstanden 1821, Erstdruck 1834

Löst mir das Herz, daß ich das Eure rühre!

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Maria Stuart, 1800. 3. Akt, 4. Auftritt, Maria

Wer seinen Verstand kennt, kennt nicht immer sein Herz.

François de La Rochefoucauld (1613 - 1680), François VI. de La Rochefoucauld, franz. Offizier, Diplomat und Schriftsteller

Es gibt noch keine Kunst, die innerste Gestalt
des Herzens im Gesicht zu lesen.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Macbeth, um 1608, Erstdruck 1623, hier übersetzt von Friedrich Schiller 1800. 1. Aufzug, 8. Auftritt, König

Des Herzens Woge schäumte nicht so schön empor, und würde Geist, wenn nicht der alte stumme Fels, das Schicksal, ihr entgegenstände.

Friedrich Hölderlin (1770 - 1843), Johann Christian Friedrich Hölderlin, deutscher evangelischer Theologe, Dramatiker und Lyriker (begann ab 1841 seine Gedichte mit ›Scardanelli‹ zu unterzeichnen)

Quelle: Hölderlin, Hyperion oder der Eremit in Griechenland, 2 Bde., 1797-99. Erster Band. Erstes Buch. Hyperion an Bellarmin

Was einmal voll und rein
Das Herz besessen,
Bleibt unverlierbar sein
Und unvergessen.

Hermann Fischer S.V.P. (1867 - 1945), deutscher Theologe, Mitglied der Steyler Missionsgesellschaft, Schriftleiter und Schriftsteller