22 Zitate und 3 Gedichte über Hoffnungslosigkeit.

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Kannst du die Kette deiner Lage
Zerbrechen, ohne daß – o frage
Dich wohl! – das Herz auch Andern bricht?

Victor Hugo (1802 - 1885), Victor-Marie Hugo, franz. Schriftsteller, politisch engagiert, Mitglied der Académie Française

Quelle: Hugo, Oden und Balladen (Odes et ballades), 1818-1822, übersetzt von Ludwig Seeger 1860. Der Dichter in Zeiten der Revolution. Erste Ode, 1821. Originaltext der Übersetzung

Und hängt nicht dunkle, unselige und grenzenlose Finsternis ewig zwischen deinen Hoffnungen und dem Himmel?

Edgar Allan Poe (1809 - 1849), US-amerikanischer Journalist, Dichter und Literaturkritiker

Quelle: Poe, Gesammelte Werke, hg. von Franz Blei, München 1922. Bd. IV: William Wilson. Übers. J. von der Goltz

Mehr als Strafe ist es, ohne Hoffnung unglücklich zu leben.

Publilius Syrus (um 90 - 40 v. Chr.), falsch auch Publius Syrius, römischer Moralist, Aphoristiker und Possenschreiber

Quelle: Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Plus est quam poena sine spe miserum vivere

Aussichtslosigkeit sieht weiter.

© Hanspeter Rings (*1955), Dr. phil., deutscher Philosoph und Aphoristiker

Quelle: Rings, Knapp über der Erde, Verlagsbüro v. Brandt, Mannheim 1997

Das Nun-Gerade der Aussichtslosigkeit – ferne Erinnerung an ein Vermögen zur Aussichtslosigkeit?

© Hanspeter Rings (*1955), Dr. phil., deutscher Philosoph und Aphoristiker

Quelle: Rings, Knapp über der Erde, Verlagsbüro v. Brandt, Mannheim 1997