25 Zitate über Humanität.

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Unser Reden von Humanität ist unerquicklich ohne Tat. – Es ist unendlich schwerer, einen einzigen Menschen glücklich zu machen, als ein ganzes Leben lang für die Menschheit zu schwärmen.

Otto Ludwig (1813 - 1865), deutscher Erzähler und Dramatiker

Quelle: Ludwig, Gedanken Otto Ludwigs. Aus seinem Nachlaß ausgewählt und hg. von Cordelia Ludwig, Verlag Eugen Diederichs, Leipzig 1903

Humanitätsschwund 1
Schon immer hatten sie ihre Finger im Spiel,
mit wachsender Hand und Verstand,
Manipulationen im großen und größten Stil,
so kam viel vom humanen Geist abhand.

© Michael Marie Jung (*1940), Professor, deutscher Hochschullehrer, Führungskräftetrainer, Coach und Wortspieler

Quelle: Jung, Vom Willen zum bewegenden Wort. Betrachtungen und ein Schatz von neuen Aphorismen und Sprüchen, BoD 2012

Humanitätsschwund 2
Schöpfung hat ihnen Instinkte genommen,
Evolution ließ sie langsam verkommen,
hat ihnen ersatzweise Dogmen gegeben,
und Werte zum Sterben und Leben.

© Michael Marie Jung (*1940), Professor, deutscher Hochschullehrer, Führungskräftetrainer, Coach und Wortspieler

Quelle: Jung, Vom Willen zum bewegenden Wort. Betrachtungen und ein Schatz von neuen Aphorismen und Sprüchen, BoD 2012

Ja die Humanität! Wir haben’s herrlich weit gebracht. Was ist humaner: der Kampf Mann gegen Mann mit Spieß und Schwert oder der Kampf mit Granaten und Schrapnells? Was ist humaner: Die Vielweiberei oder die – Vielmännerei?

© Wolfgang Pfleiderer (1877 - 1971), dt. Philologe, Gymnasial- und Volkshochschullehrer in Stuttgart

Quelle: Pfleiderer, Bienen und Wespen. Aphorismen von Wolfgang Pfleiderer,
Verlag von Dr. Karl Höhn, Ulm 1913
Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis von Herrn Wolfgang Holger Pfleiderer

Steigerung der Persönlichkeit: Das ist die wahre Humanität.

© Wolfgang Pfleiderer (1877 - 1971), dt. Philologe, Gymnasial- und Volkshochschullehrer in Stuttgart

Quelle: Pfleiderer, Bienen und Wespen. Aphorismen von Wolfgang Pfleiderer,
Verlag von Dr. Karl Höhn, Ulm 1913
Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis von Herrn Wolfgang Holger Pfleiderer

Nun heißt es für einen jeden von uns, die vollständige Gütigkeit, die unserem Wesen entspricht, zu bestätigen, dass sie als eine sich in der Geschichte auswirkende Kraft offenbar werde und das Zeitalter der Humanität heraufführe.

© Albert Schweitzer (1875 - 1965), deutsch-französischer Arzt, Theologe, Musiker und Kulturphilosoph, Friedensnobelpreis 1952

Quelle: Schweitzer, Kultur und Ethik in den Weltreligionen (Werke aus dem Nachlaß), hg. v. U. Körtner u. J. Zürcher, C.H.Beck, München 2001. Zitiert mit freundlicher Genehmigung nach: Weber, Das Buch der Albert-Schweitzer-Zitate, C.H.Beck, München 2013