28 Aphorismen und 3 Gedichte über Hund aus der Zeit 19. Jahrhundert (Klassik, Romantik).

Dem Hunde, wenn er gut gezogen,
Wird selbst ein weiser Mann gewogen.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Faust. Der Tragödie erster Teil, 1808. Vor dem Tore, Wagner zu Faust

Der Hund ist der sechste Sinn des Menschen.

Friedrich Hebbel (1813 - 1863), eigentl. Christian Friedrich Hebbel, deutscher Dramatiker und Lyriker

Der Hund ist die Tugend, die sich nicht zum Menschen machen konnte.

Victor Marie Hugo (1802 - 1885), franz. Schriftsteller, politisch engagiert, Mitglied der Académie Française

Je besser ich die Männer kenne, desto lieber mag ich Hunde.

Anne Louise Germaine de Staël (1766 - 1817), genannt Madame de Staël, aus der Schweiz stammende französische Schriftstellerin, berühmt durch ihre geistreiche Eloquenz, führte einen bedeutenden Salon und nahm aktiv teil am politischen und intellektuellen Leben ihrer Zeit

Schätze den Hund nicht nach den Haaren, sondern nach den Zähnen.

Johann Gottfried von Herder (1744 - 1803), deutscher Kulturphilosoph, Theologe, Ästhetiker, Dichter und Übersetzer

Aussicht auf Kultur

Ungezogen genug sind schon die Menschen, und jeder
Hegt noch mit viel Bedacht seinen verzogenen Hund.

Ließe die Wahrheit sich schmeicheln, der schmeichelt ich, daß sie doch niemals von mir wiche, die jetzt, ach! mir nur manchmal erscheint.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Gedichte. Xenien und Votivtafeln aus dem Nachlaß, in: Xenien 1796