262 Zitate und 41 Gedichte über Ich.

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Das Ich kann nie sich selbst abstrahieren. Das Ich kann durch keine Reflexion erschöpft werden, alles im Ich ist nur Entwicklung des Ich.

Friedrich von Schlegel (1772 - 1829), deutscher Kulturphilosoph, Schriftsteller und Literaturwissenschaftler. Mit seinem Bruder August Wilhelm Schlegel gilt er als Mitbegründer der deutschen Romantik

Quelle: Schlegel, F., Nachlass. 1800-1801

Ich, ich, ich sag' ich, und das genügt.

Pierre Corneille (1606 - 1684), französischer Dramatiker und Bühnendichter

Quelle: Corneille, Medea (Médée), 1635

Wenn man ganz eingeschlafen ist, ganz einheitlich ist, ganz ruhig liegt und nichts von einem Traum merkt: das ist das Ich.

Upanishaden auch Upanischaden, Sammlung philosophischer Schriften des Hinduismus und Bestandteil des Veda, im Sanskrit bedeutet upaniṣad wörtlich „das Sich-in-der-Nähe-Niedersetzen“, gemeint ist „sich zu Füßen eines Lehrers (Guru) setzen“, aber auch eine geheime, belehrende Sitzung; niedergeschrieben zwischen 700 und 200 v. Chr.

Oft rede ich über andere von mir.
Manchmal sage ich wir und meine mich.
Oder ich verstecke mich hinter der Mauer man.
Wie viele Male sage ich du und meine ich!

© Petrus Ceelen (*1943), belgischer Geistlicher, Psychotherapeut, Autor und Aphoristiker, arbeitete als Gefangenenseelsorger und ist seit 1992 Aids-Pfarrer in Stuttgart

Gottlos sind die, denen keine höhere Macht bekannt ist als ihr eigenes Ich…

Friedrich Naumann (1860 - 1919), deutscher Politiker, Gemeindepfarrer, Vereinsgeistlicher der Inneren Mission in Frankfurt, 1919 Mitbegründer und Vorsitzender der Deutschen Demokratischen Partei