150 Zitate und 3 Gedichte über Image.

Rufbedacht: Die Angst, ein Ansehen zu verlieren,
das man meist gar nicht besitzt.

© Friedrich Löchner (1915 - 2013), Pseudonym: Erich Ellinger, deutscher Pädagoge, Dichter und Autor

Quelle: Löchner, Blätter am Wege (veröffentlicht unter dem Pseudonym Erich Ellinger), 1970

Daß die Menschen immer mehr sein wollen als sie sind,
ist eine der stärksten Quellen unseres Elends.

Wilhelm Heinse (1746 - 1803), eigentlich Johann Jakob Wilhelm Heintze, deutscher Schriftsteller, Bibliothekar und Übersetzer

Was sind die ehrbaren Leute doch für Schurken.

Émile Zola (1840 - 1902), Édouard Charles Antoine Zola, französischer Romanschriftsteller des Naturalismus

Erzfeind von allem Heuchelschein,
Sei jedem Auge, was du bist;
Man muss in allen Augen sein,
Was man in Gottes Augen ist!

Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719 - 1803), genannt »Vater Gleim«, deutscher Anakreonitiker, Epigramm- und Fabeldichter

Quelle: Gleim, J. W. L., Sinngedichte

Es ist ein bekanntes Talent niedriger und kleiner Geister, stets den Namen eines großen Mannes im Munde zu führen.

Jonathan Swift (1667 - 1745), anglo-irischer Erzähler, Moralkritiker und Theologe

Quelle: Swift, Briefe des Tuchhändlers M. B. in Dublin (Drapier's Letters), 1723

Je wahrer, je einfacher und klarer ein Mensch ist, desto nachdrücklicher wird er sich auswirken. Je gekünstelter, geschraubter und absichtlicher jemand sich gibt, desto mehr schrumpft sein Wirkungskreis zusammen.

Heinrich Lhotzky (1859 - 1930), deutscher Theologe und Publizist, propagierte später einen politischen Antisemitismus, der mit einer entschiedenen Abkehr vom Christentum verbunden war

Quelle: Lhotzky, Vom Erleben Gottes, 1908