42 Zitate und 1 Gedicht über Imitation.

Nachahmung ist Selbstmord.

Ralph Waldo Emerson (1803 - 1882), US-amer. Geistlicher, Philosoph und Schriftsteller

Der nachahmende Mensch ist weniger als ein Mensch, darum gibt es kein zur Besserung dienendes Beispiel.

Sophie Tieck (1775 - 1833), auch Sophie Bernhardi oder Sophie von Knorring, deutsche Schriftstellerin

Quelle: Tieck, Lebensansicht, 1800

Nachahmung ist die aufrichtigste Form einer Beleidigung.

Elbert Hubbard (1856 - 1915 (auf der Lusitania)), Elbert Green Hubbard, amerikanischer Schriftsteller, Essayist, Philosoph und Verleger

Für Nachplapperer ist ein Vormund unentbehrlich.

© Gerd W. Heyse (1930 - 2020), auch: Ernst Heiter, deutscher Schriftsteller und Aphoristiker

Quelle: Heyse, Kurz und scherzhaft, Eulenspiegel Verlag 1974

Ein Naturforscher:
"Unter den Menschen gibt's mehr Papageien – als unter den Papageien."

Otto Weiß (1849 - 1915), Wiener Musiker und Feuilletonist

Quelle: Weiß, So seid Ihr!, Zweite Folge, 1909

Nachäffen kann gefährlich werden.

Jean de La Bruyère (1645 - 1696), bedeutender Vertreter der französischen Moralisten und Aphoristiker

Quelle: de La Bruyère, Die Charaktere oder Die Sitten im Zeitalter Ludwigs XIV. (Les Caractères de Théophraste, traduits du grec, avec les caractères ou les mœurs de ce siècle), 1688. Von den Frauen

Die Nachahmungsgabe des Menschen ist allgemein, er will nachmachen, nachbilden, was er sieht, auch ohne die mindesten innern und äußern Mittel zum Zwecke.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1821; erweitert 1829. 2. Buch, 11. Kap.