42 Zitate und 1 Gedicht über Imitation.

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Nachzuahmen erniedrigt einen Mann von Kopf.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Don Carlos (ursprünglich Dom Karlos), Infant von Spanien, 1782-1787; Erstdruck des ganzen Dramas 1787. 3. Akt, 10. Auftritt, König

Die Parodie ist eine Huldigung, die das Genie dem Mittelmaß erweist.

© Ulrich Erckenbrecht (*1947), deutscher Schriftsteller und Aphoristiker (Pseudonym: Hans Ritz)

Quelle: Erckenbrecht, Katzenköppe, Muriverlag 1995

Nennt Epigonen uns immer! Ein Tor nur schämt sich des Namens,
Der an die Pflicht ihn mahnt, würdig der Väter zu sein.

Emanuel Geibel (1815 - 1884), deutscher Lyriker und Dramatiker

Quelle: Geibel, E., Gedichte. Spätherbstblätter. Distichen aus dem Wintertagebuche

Nachahmung führt leicht zur Selbsttäuschung.

Elbert Hubbard (1856 - 1915 (auf der Lusitania)), Elbert Green Hubbard, amerikanischer Schriftsteller, Essayist, Philosoph und Verleger

Die meisten Nachahmer lockt das Unnachahmliche.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), Marie Freifrau Ebner von Eschenbach, österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin

Quelle: Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1911

Mit Nachbeten und Nachahmen fängt jeder an.

Jean Paul (1763 - 1825), eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter, Publizist und Pädagoge

Quelle: Jean Paul, Nachlass. Gedanken, 1803