476 Zitate und 5 Gedichte über Irrtum.

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Es ist wahrlich kein Trost, wenn auch Großmächte sich irren.

© Billy (1932 - 2019), eigentlich Walter Fürst, Schweizer Aphoristiker

Quelle: Billy, Aphoretum – Gesammelte Aphorismen, 2010

Neues Irren; neues Leben.

Friedrich Hebbel (1813 - 1863), Christian Friedrich Hebbel, deutscher Dramatiker und Lyriker

Quelle: Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. Erstes Tagebuch, angefangen d. 18. September 1838. Motto

Wie oft ich gefehlt,
Es sei nicht gezählt;
Doch was ich getroffen,
Lässt eine Zukunft mich hoffen.

Franz Grillparzer (1791 - 1872), Wiener Hofkonzipist und Burgtheaterdichter

Widmung Grillparzers in ein Exemplar seiner "Ahnfrau" für Julie von Asten, 5. Januar 1868

Am schicksalhaftesten sind die Irrtümer, die zu lange als Wahrheiten gelten.

© Vytautas Karalius (*1931), litauischer Dichter, Aphoristiker und Übersetzer deutscher Lyrik

Quelle: Karalius, Die ewige Jugend der Zeit. Aphorismen und Paradoxa, Edition Toni Pongratz, Hauzenberg 2003. Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis des Verlags

Das Gefühl der Sicherheit ist ein guter Nährboden für den Irrtum.

© Hans Ulrich Bänziger (*1938), Schweizer Psychologe und Schriftsteller

Quelle: Bänziger, Der Kopf sitzt uns im Nacken. Kurztexte und Aphorismen, 1995

Wo alle Wege offen stehen, ist ein Irrweg nicht weit.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, Andenken. Aphorismen, Books on Demand 2018

Unvermutet verwandeln sich Irrtümer in Erkenntnis.

© Hans Ulrich Bänziger (*1938), Schweizer Psychologe und Schriftsteller

Quelle: Bänziger, Überhaupt und kopfunter. Aphorismen und Gedanken, 2009

Die Auferstehung des wiederkehrenden Irrtums ist eine zuverlässige Größe in der menschlichen Evolution.

© Christa Schyboll (*1952), Autorin

Quelle: Schyboll, In jedem Genie steckt auch ein kleiner Idiot – Scharfzüngige Be-oh!-bachtungen, Alojado Publishing 2015