26 Zitate und 2 Gedichte über Jammern.

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Der Menschheit ganzer Jammer faßt mich an.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Faust. Eine Tragödie. Faust. Der Tragödie erster Teil. Kerker, Faust

Jubel und Jammer sind eineiige Zwillinge,
die oft nur ihr Rollenspiel tauschen.

© Willy Meurer (1934 - 2018), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto

Manche Menschen empfinden es als Jammer,
wenn sie nichts zu jammern haben.
(Da hilft nur eines: Lerne jammern ohne zu leiden.)

© Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor,
Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner

Was jammerst du in Existenzangst,
wenn du Tag für Tag vergeudest?

© Michael Marie Jung (*1940), Professor, deutscher Hochschullehrer, Führungskräftetrainer, Coach und Wortspieler

Quelle: Jung, Ausgesprochen scharfe Konturen. 1500 neue Aphorismen & Sprüche, BoD 2006

Jammern: Verbales Outsourcing

© KarlHeinz Karius (*1935), Urheber, Mensch und Werbeberater

Quelle: Karius, WortHupferl-Edition, WortHupferl-Verlag

Viele Leute, die leiden, klagen nicht;
viele Leute, die klagen, leiden nicht.

© Fred Ammon (*1930), Aphoristiker

Quelle: Ammon, Kleine Dumm- und Weisheiten zum Schmunzeln und Nachdenken, Books on Demand 2008