136 Zitate und 1 Gedicht über Journalismus.

Keinen Gedanken haben und ihn ausdrücken können –
das macht den Journalisten.

Karl Kraus (1874 - 1936), österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker und Dramatiker

Quelle: Kraus, Pro domo et mundo, 1919

Manche Journalisten scheinen ihre Aufgabe darin zu erblicken, anderen zu erklären, was sie selber nicht verstehen.

© Markus M. Ronner (*1938), Schweizer Theologe, Autor und Aphoristiker

Quelle: Ronner, Die treffende Pointe, Ott Verlag 1974 (3. Auflage 1979)

Journalisten schreiben, weil sie nichts zu sagen haben,
und haben etwas zu sagen, weil sie schreiben.

Karl Kraus (1874 - 1936), österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker und Dramatiker

Quelle: Kraus, Pro domo et mundo, 1919

Was jedermanns Angelegenheit ist, geht keinen was an - ausgenommen die Journalisten.

Joseph Pulitzer (1847 - 1911), US-amerikanischer Journalist, 1878 Start als Verleger mit dem Kauf des »St. Louis Dispatch«, Stifter des Pulitzer-Preis für herausragende publizistische Leistungen, journalistisches Credo: »Politische und moralische Reform durch Sensation«

Der Journalist ist vom Termin angeregt. Er schreibt schlechter, wenn er Zeit hat.

Karl Kraus (1874 - 1936), österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker und Dramatiker

Quelle: Kraus, Pro domo et mundo, 1919

Ein Journalist ist einer, der nachher alles vorher gewußt hat.

Karl Kraus (1874 - 1936), österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker und Dramatiker