113 Zitate und 8 Gedichte über Kampf.

Keinem wird's gegeben ohne Ringen.

Jakob Böhme (1575 - 1624), Schuhmachermeister, deutscher Mystiker und Theosoph

Quelle: Böhme, Von der Menschwerdung Jesu Christi (De incarnatione verbi), 1620. 2. Teil, 7. Kapitel: Vom geistlichen Sehen, wie ein Mensch in dieser Welt könne göttliche und himmlische Wissenschaft haben, daß er könne von Gott recht reden, und wie sein Sehen sei

Gewisse Dinge greift man so vergeblich mit Worten an wie Geister mit Waffen.

Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller

Quelle: Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche

Der alte Meister

»Wir befehden dich, warum nimmst du den Kampf nicht auf?«
»Weil ich eure Zukunft schon als Vergangenheit sehe.«

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), Marie Freifrau Ebner von Eschenbach, österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin

Quelle: Ebner-Eschenbach, Aus einem zeitlosen Tagebuch, 1916

So dich jemand auf die linke Backe schlägt, so reiße ihm das rechte Auge aus und wirf es von dir!

Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller

Quelle: Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche

Man muß bis zum letzten Augenblick gegen Natur und Schicksal kämpfen und nie an etwas verzweifeln, bis man mausetot ist.

Voltaire (1694 - 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller

Sinnvoller als gegen die Feinde zu kämpfen wäre, gegen das zu kämpfen, was die Feinde ebenso leiden macht wie uns.

© Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor, Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner

George W. Bush u.v.a. gewidmet