22 Zitate und 1 Gedicht über Kernkraft.

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Die bei der Kernspaltung frei werdende Energie ist denkbar gering. Wer an die wirtschaftliche Ausbeutung von Atomenergie glaubt, lebt in einem Wolkenkuckucksheim.

Ernest Rutherford (1871 - 1937), neuseeländischer Physiker, Nobelpreis für Chemie 1908

Nachdem ihm 1919 der erste Nachweis einer Kernreaktion beim Stickstoff gelungen war

Die Entfesselung der Atomenergie hat kein neues Problem geschaffen. Sie hat lediglich die Notwendigkeit der Lösung eines bereits vorher bestehenden Problems noch akuter gemacht.

© Albert Einstein (1879 - 1955), theor. Physiker, geb. in Deutschland, 1896-1901 staatenlos, ab 1901 Schweizer Bürger, ab 1940 auch Bürger der USA. Forschungen zu Materie, Raum, Zeit und Gravitation; Hauptwerk ist die 1915 publizierte Allgemeine Relativitätstheorie. Nobelpreis für Physik 1921

Quelle: Einstein, In: Atlantic Monthly, November 1945. Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis des Albert-Einstein-Archivs der Hebräischen Universität Jerusalem

Letztendlich hat das Atom
die Menschheit gespalten.

© Alexander Eilers (*1976), Aphoristiker

Quelle: Eilers, Kätzereien, Verlag litblockin 2008

Atomgegner – wer ist denn einer? Jener, der Atomkerne zertrümmert, oder der, der eben dies weder tun noch gutheißen will? Man müßte die Atomkerne fragen können.

© Kurt Marti (1921 - 2017), Schweizer Pfarrer, Schriftsteller und Lyriker

Quelle: Marti, Im Sternzeichen des Esels. Sätze, Sprünge, Spiralen, Verlag Nagel & Kimche, Zürich 1995

In Kernkraftwerken spaltet man das Bewusstsein und überstrahlt das Entsorgungsproblem.

© Raymond Walden (*1945), Kosmopolit, Pazifist und Autor

Quelle: Walden, Sequenzen von Skepsis, Aphorismen-Reihe seit 2009, siehe hierzu: raymond-walden.blogspot.com