135 Zitate und 6 Gedichte über Kleidung.

Die Kappe macht den Mönch nicht aus.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Heinrich VIII. (The Famous History of the Life of King Henry the Eighth, oder einfach: Henry VIII; Alternativtitel im First Folio bis 1623: All is True), entst. ca. 1612/13, Erstdruck 1623, erste deutsche Übers. von Johann Joachim Eschenburg 1777. Hier übers. von Wolf Graf Baudissin, Fr. Perthes, Hamburg 1818

Schmiegsam, biegsam, mild und mollig –
ist der Strumpf, denn er ist wollig.

Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller

Quelle: Busch, Bildergeschichten. Julchen, 1877

Die Menschen verkommen, wenn sie kein Feierkleid anziehen.

Thomas Carlyle (1795 - 1881), schottischer Philosoph, Historiker, Essayist, Geschichtsschreiber und sozialpolitischer Schriftsteller

Im Kleide steckt ein Stück Stimmung, eine gewisse Garantie des Benehmens – der Lümmel im Frack ist doch nicht ganz derselbe wie der im Oberrock, er fühlt sich "geniert" und gerade das soll er.

Rudolf von Jhering (1818 - 1892), deutscher Rechtswissenschaftler, erster Vertreter eines juristischen Naturalismus, der das Recht kausalgesetzlich aus der Wirklichkeit der Gesellschaft erklärt

Rüstung: die Kleidung eines Mannes, dessen Schneider ein Schmied ist.

Ambrose Gwinnett Bierce (1842 - 1914), genannt Bitter Pierce, US-amerikanischer Journalist und Satiriker

Quelle: Bierce, Des Teufels Wörterbuch (The Cynic's Word Book), 1906 (1909 als »Devil’s Dictionary« in ›Collected Works‹, Vol. 7)

Ein Weib, das sich nicht kleiden kann,
Mag schön auch die Gestalt sein,
Ist, was kein Dichter leiden kann,
Und sollt' er noch so alt sein!

Friedrich von Bodenstedt (1819 - 1892), Friedrich Martin von Bodenstedt, deutscher Philologe, Übersetzer und Intendant in Meiningen

Quelle: Bodenstedt, Die Lieder des Mirza Schaffy, 1851