146 Aphorismen und 7 Gedichte über Kraft.

Und niemand weiß, wie weit seine Kräfte gehen, bis er sie versucht hat.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Die Leiden des jungen Werther, 1774; hier in der zweiten Fassung von 1787. Originaltext. Erstes Buch, 1. Julius 1771

Sinnlose Kraft stürzt unter der eigenen Wucht.

Horaz (65 - 8 v.Chr.), eigentlich Quintus Horatius Flaccus,
römischer Satiriker und Dichter

Quelle: Horaz, Oden. Übers. von F. A. Eschen, Orell Füssli, Zürich 1800

„Mechanistische Auffassung“ will nichts als Quantitäten, aber die Kraft steckt in der Qualität.

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Quelle: Nietzsche, Nachgelassene Fragmente. Herbst 1885 – Herbst 1886

Man greift nicht nur an, um jemandem wehe zu tun, ihn zu besiegen, sondern vielleicht auch nur, um sich seiner Kraft bewußt zu werden.

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Quelle: Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 1878-1880. Erster Band. Sechstes Hauptstück. Der Mensch im Verkehr