785 Zitate und 60 Gedichte über Krieg.

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Kriegsführen ist keine Wissenschaft, sondern eine Kunst.

Helmuth von Moltke (Generalfeldmarschall) (1800 - 1891), genannt der Ältere, volkstümlich Der große Schweiger, preußischer Generalfeldmarschall und Heerführer

Krieg den Palästen, Friede den Hütten.

Nicolas Chamfort (1741 - 1794), eigentlich Sébastien Roch Nicolas de Chamfort, französischer Dramatiker, Mitglied der Académie Française

Parole der französischen Revolution

Was auch zur Erfüllung des Wunsches, den Krieg zu beseitigen, hervorgesucht werden kann – es führt zu keinem durchgreifenden Ergebnis. Der Krieg findet nun einmal seine Begründung in der Natur des Menschen und in dem Zusammenstoß ihrer Interessen.

Julius von Verdy du Vernois (1832 - 1910), Adrian Friedrich Wilhelm Julius Ludwig von Verdy du Vernois, königlich preußischer General der Infanterie und preußischer Kriegsminister (1889-1890), Bedeutung erlangte er vor allem durch seine strategischen Studien und Veröffentlichungen, die auch im Ausland große Beachtung fanden

Der Krieg macht mehr böse Menschen, als er deren wegnimmt.

Antisthenes (um 440 - 399 v. Chr.), griechischer Philosoph der Antike, Schüler von Sokrates, Lehrer des Diogenes

Quelle: Kant, Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft, 1793. Erstes Stück. Von der Einwohnung des bösen Prinzips neben dem Guten: oder Über das radikale Böse in der menschlichen Natur. Kant zitiert hier Antisthenes

Der Krieg simplifiziert. Tragödie für Männer. Welches sind die Wirkungen auf die Kultur? Indirekte: er barbarisiert und macht dadurch natürlicher. Er ist ein Winterschlaf der Kultur.

Friedrich Nietzsche (1844 - 1900), Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Quelle: Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Anfang 1874 – Frühjahr 1874

Schlachtfelder sind wir allesamt,
auf denen Götter sich bekriegen.

Christian Morgenstern (1871 - 1914), deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer

Quelle: Morgenstern, Epigramme und Sprüche, 1922 (posthum)

Einen Krieg beginnen, heißt nichts weiter, als einen Knoten zerhauen, statt ihn auflösen.

Christian Morgenstern (1871 - 1914), deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer

Quelle: Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1907