779 Zitate und 59 Gedichte über Krieg.

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Pulver ist schwarz,
Blut ist rot,
Golden flackert die Flamme!

Ferdinand Freiligrath (1810 - 1876), deutscher Dichter, Vorkämpfer für Freiheit und Demokratie, schrieb politische und soziale Gedichte

Quelle: Freiligrath, F., Gedichte. Aus: Schwarz-Rot-Gold (London, 17. März 1848)

Erkenntnis: Jeder Krieg beginnt mit einer moralischen Niederlage: der Kapitulation des guten Willens.

© Erhard Schümmelfeder (*1954), deutscher Erzieher und Schriftsteller

Quelle: Schümmelfeder, Denkzettel eines Zweiflers. Unzensierte Gedanken, 2013 (Erstausgabe 1991)

Der Degen hat den Kaiser arm gemacht;
Der Pflug ists, der ihn wieder stärken muß.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Die Piccolomini, 1799. 1. Akt, 2. Auftritt, Questenberg

Kriege entstehen, weil wir nicht begreifen, daß wir alle Menschen sind.

© Dalai Lama (*1935), (Das Lächeln des Himmels), eigentlich Tenzin Gyatso, 14. geistiges und politisches Oberhaupt der Tibeter, wurde 1989 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis Seiner Heiligkeit

Jeder Krieg wird erst nach dem Kriege entschieden.

Arthur Moeller van den Bruck (1876 - 1925 (Freitod)), deutscher Kulturhistoriker und rechtsgerichteter Publizist; prägte das Schlagwort ›Das Dritte Reich‹, was jedoch nicht im Sinne des Nationalsozialismus zu verstehen ist, dem er ablehnend gegenüberstand

Alle den Kämpfenden
Bring' es Gewinn!

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. 3. Akt, Schattiger Hain, Euphorion