171 Zitate und 5 Gedichte über Laster.

Aller Laster Anfang ist schwer.

© Wolfgang Mocker (1954 - 2009), deutscher Journalist und Autor

Quelle: Mocker, Gedankengänge nach Canossa - Euphorismen und andere Anderthalbwahrheiten, Eulenspiegel Verlag 1988

Manche Laster lassen im Alter nach, andere werden ärger.

Erasmus von Rotterdam (1469 - 1536), holländischer Theologe, Philologe und Humanist, nannte sich Desiderius Erasmus, eigentlich Gerhard Gerhards

Es ist falsch, daß gewisse Laster einen großen Geist beweisen. Nicht das Laster selbst, sondern die Mittel, durch die man es ausübt, bestätigen die Größe.

Jean Paul (1763 - 1825), eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter, Publizist und Pädagoge

Quelle: Jean Paul, Bemerkungen, August 1782

Das Laster lebt und wächst unter der Decke.

Polydore Vergil (um 1470 - 1555), eigentlich Polidoro Virgili, auch Polydorus Vergilius oder Virgilius, bedeutender italienischer Humanist

Du wärst ein Vorwurf zum Erbarmen,
Ein Tor, wärst du nicht lasterhaft.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Neue Lieder, hier aus: Der wahre Genuss

Himmlisch war's, wenn ich bezwang
meine sündige Begier,
aber wenn's mir nicht gelang,
hatt' ich doch ein groß Pläsier.

Heinrich Heine (1797 - 1856), Christian Johann Heinrich Heine (Harry Heine), deutscher Dichter und Romancier, ein Hauptvertreter des Jungen Deutschland, Begründer des modernen Feuilletons

Quelle: Heine, H., Gedichte. Buch der Lieder, 1827