4927 Zitate und 543 Gedichte über Leben.

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Man soll das nutzen, was man hat, und was immer man auch tut, soll man seiner Kraft entsprechend tun.

Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

Quelle: Cicero, Cato der Ältere über das Greisenalter (Cato maior de senectute), 44 v. Chr. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Quod est, eo decet uti et, quicquid agas, agere pro viribus

Die Stunden verinnen und die Tage und Monate und Jahre und weder kehrt jemals die verronnene Zeit zurück, noch kann man wissen, was folgt.

Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

Quelle: Cicero, Cato der Ältere über das Greisenalter (Cato maior de senectute), 44 v. Chr. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Horae quidem cedunt et dies et menses et anni, nec praeteritum tempus umquam revertitur, nec quid sequatur sciri potest

Ruhm und Zuneigung – sie sind die stärkste Hilfe für ein Leben ohne Furcht.

Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

Quelle: Cicero, Vom höchsten Gut und vom größten Übel (De finibus bonorum et malorum), 45 v. Chr. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Laudem et caritatem, quae sunt vitae sine metu degendae praesidia firmissima

Dieses Lebens Folterbank …

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Friedrich, Gedichte. Aus: Totenfeier am Grabe Philipp Friederich von Riegers, 1782

Ein großer Teil des Lebens vergeht, wenn man Schlechtes tut, der größte Teil, wenn man nichts tut, das ganze Leben jedoch entgleitet, wenn man irgendetwas tut.

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. - 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere; römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker; Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 - 68)

Quelle: Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 1. Brief. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Magna pars vitae elabitur male agentibus, maxima nihil agentibus, tota vita aliud agentibus

Das Leben – vor allem im Alter – ist eine Todesahnung.

© Rupert Schützbach (*1933), deutscher Aphoristiker und Epigrammdichter

Quelle: Schützbach, SpruchSprudel. Aphorismen, Edition Toni Pongratz, 2016. Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis des Verlags

Wir quälen uns mit Zukünftigem und Vergangenem.

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. - 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere; römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker; Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 - 68)

Quelle: Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 5. Brief. Übers. Aphorismen.de
Originaletxt: Nos et venturo torquemur et praeterito

Erinnerung bringt die Pein der Furcht zurück, die Voraussicht nimmt sie vorweg; niemand ist unglücklich allein wegen der Gegenwart.

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. - 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere; römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker; Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 - 68)

Quelle: Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 5. Brief. Übers. Aphorismen.de
Originaletxt: Timoris enim tormentum memoria reducit, providentia anticipat; nemo tantum praesentibus miser est

Nachteilig ist der Umgang mit vielen.

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. - 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere; römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker; Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 - 68)

Quelle: Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 7. Brief. Übers. Aphorismen.de
Originaletxt: Inimica est multorum conversatio