5007 Zitate und 543 Gedichte über Leben.

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Den Bau des öffentlichen Lebens kann nur die sittliche Vervollkommnung der Menschen verbessern.

Leo Tolstoi (1828 - 1910), Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi, russischer Erzähler und Romanautor

Zugeschrieben

»Erst habe ich gemerkt«, sagte ich, »wie es ist [das Leben]. Und dann habe ich verstanden, warum es so ist – und dann habe ich begriffen, warum es nicht anders sein kann. Und doch möchte ich, daß es anders wird. Es ist eine Frage der Kraft. Wenn man sich selber treu bleibt . . . «

Kurt Tucholsky (1890 - 1935 (Freitod)), Pseudonyme: Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel; dt. Schriftsteller, Journalist, Literatur- und Theaterkritiker der Zeitschrift "Die Schaubühne" (später umbenannt in "Die Weltbühne"), zählt zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik

Quelle: Tucholsky, Werke 1907-1935. Schloß Gripsholm, 1931. Zweites Kapitel

Die schwierigste Zeit in unserem Leben ist die beste Gelegenheit, innere Stärke zu entwickeln.

© Dalai Lama (*1935), (Das Lächeln des Himmels), eigentlich Tenzin Gyatso, 14. geistiges und politisches Oberhaupt der Tibeter, wurde 1989 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis Seiner Heiligkeit

Das Leben ist eine Plünderung des inneren Menschen.

Friedrich Hebbel (1813 - 1863), Christian Friedrich Hebbel, deutscher Dramatiker und Lyriker

Quelle: Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04

Allzeit fröhlich ist gefährlich,
allzeit traurig ist beschwerlich,
allzeit glücklich ist betrüglich,
eins ums andre ist vergnüglich.

Karl von Burgau (1560 - 1618), Markgraf von Burgau, auch: Karl von Österreich, Sohn des Erzherzogs Ferdinand von Österreich aus dessen Ehe mit Philippine Welser, Bruder des Kardinals Andreas von Österreich

Quelle: Radowitz (Hg.), Die Devisen und Motto des späteren Mittelalters. Ein Beitrag zur Spruchpoesie, 1850. Sein Motto

Man sollte gar nicht glauben, wie gut man auch ohne die Erfindungen des Jahres 2500 auskommen kann.

Kurt Tucholsky (1890 - 1935 (Freitod)), Pseudonyme: Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel; dt. Schriftsteller, Journalist, Literatur- und Theaterkritiker der Zeitschrift "Die Schaubühne" (später umbenannt in "Die Weltbühne"), zählt zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik

Quelle: Tucholsky, Werke 1907-1935. Schnipsel [3], in: Die Weltbühne, 29.03.1932, Nr. 13 (Peter Panter)