255 Zitate und 3 Gedichte über Lehrer.

Man lernt, indem man lehrt.

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. - 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere; römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker; Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 - 68)

Quelle: Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 7. Brief. Übersetzt von August Pauly (1832)
Originaltext: Homines dum docent discunt

Denen, welche lernen wollen, schadet oft die Autorität der Lehrenden.

Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

Quelle: Cicero, Vom Wesen der Götter (De natura deorum), 45/44 v. Chr

Der muss viel wissen, der andere lehren soll, mit wenig Wissen weise zu sein.

Immanuel Kant (1724 - 1804), deutscher Philosoph

Quelle: Rosenkranz/Schubert (Hg.), Bemerkungen zu den Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen, entstanden um 1764, posthume Auswahl veröffentlicht 1842, vollständig zugänglich seit 1942

Wer von Grund aus Lehrer ist, nimmt alle Dinge nur in Bezug auf seine Schüler ernst, — sogar sich selbst.

Friedrich Nietzsche (1844 - 1900), Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Quelle: Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse, 1886. Viertes Hauptstück. Sprüche und Zwischenspiele

Es gibt keinen, der nicht in irgendetwas der Lehrer des andern sein könnte: und jeder, der andre übertrifft, wird selbst noch von jemandem übertroffen werden.

Baltasar Gracián y Morales (1601 - 1658), spanischer Jesuit, Moralphilosoph und Schriftsteller

Quelle: Gracián, Handorakel und die Kunst der Weltklugheit (Oráculo manual y arte de prudencia), 1647. Erste deutsche Übersetzung 1711. Hier in der Übersetzung von Arthur Schopenhauer 1828-32, Erstdruck 1871. [195.]

Ehre jeden als Lehrer, von dem du etwas gelernt hast.

Talmud mündliche Lehre der Gesetze und religiösen Überlieferungen des Judentums nach der Babylonischen Gefangenschaft