353 Zitate und 6 Gedichte über Lesen.

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Es war unter den Alten eine sprichwörtliche Weisheit: daß ein Mann nie ein Buch öffnet, ohne daß ihm nicht ein Nutzen reift…

Oliver Goldsmith (1728 - 1774), anglo-irischer Erzähler und Lustspielautor

Quelle: Goldsmith, Der Weltbürger oder Briefe eines chinesischen Philosophen aus London an seine Freunde im Orient (The Citizen of the World or Letters from a Chinese Philosopher, residing in London, to his Friends in the East), 1762

Man pflegt in einem wichtigen Werk zu blättern, ehe man es ernstlich zu lesen anfängt.

Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781), deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung

Quelle: Lessing, Laokoon oder über die Grenzen der Malerei und Poesie. Mit beiläufigen Erläuterungen verschiedener Punkte der alten Kunstgeschichte, 1766

Lies nur Erlesenes!

© Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor, Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner

Lesen ohne Neugier ist wie Essen ohne Appetit.

© Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Lesen ist das wichtigste Werkzeug der Selbstkultur.

Anton E. Schönbach (1848 - 1911), österreichischer Germanist am Seminar für deutsche Philologie

Leseglück kennt keine Uhr.

© Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Jemandem das Lesen beizubringen (selbst das einer Zeitung) ist genauso schwer, wie jemandem das Rauchen abzugewöhnen.

© Hermann Simon (*1947), deutscher Unternehmensberater und Unternehmer, emeritierter Wirtschaftsprofessor, Autor, Referent sowie seit 1988 Kolumnist im manager magazin

Quelle: Simon, Geistreiches für Manager, Campus Verlag 2000