349 Zitate und 6 Gedichte über Lesen.

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Und nichts ist schlimmer, als ein Buch anzufangen und es dann nicht mehr zu Ende lesen zu können.

Kurt Tucholsky (1890 - 1935, Freitod), Pseudonyme: Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel; dt. Schriftsteller, Journalist, Literatur- und Theaterkritiker der Zeitschrift "Die Schaubühne" (später umbenannt in "Die Weltbühne"), zählt zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik

Quelle: Tucholsky, Werke 1907-1935. Der Grundakkord, in: Vossische Zeitung, 20.08.1931, Nr. 390 (Peter Panter)

Wer beim Lesen die Welt vergißt,
hat sich eine zweite geschaffen.

© Ekkehart Mittelberg (*1938), Literaturwissenschaftler und Herausgeber der Reihe »Klassische Schullektüre« beim Cornelsen Verlag, Berlin

Der Mensch ist, was er liest.

© Ulrich Erckenbrecht (*1947), deutscher Schriftsteller und Aphoristiker (Pseudonym: Hans Ritz)

Quelle: Erckenbrecht, Maximen und Moritzimen. Bemerkungen über dies und jenes, Muriverlag, 1991

Nur wer sich gewöhnt, am wirklich Bedeutendem sich zu schulen, kann die verderblichen Einflüsse der Neigung unsrer Zeit zum Bücherverschlingen überwinden.

Georg Hoyns deutscher Schriftsteller des 19./20. Jahrhunderts

Quelle: Hoyns, Die alte Welt in ihrem Bildungsgange als Grundlage der Kultur der Gegenwart, 1876. Einleitung