6467 Zitate und 1935 Gedichte über Liebe.

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Mit der Liebe ist es wie mit der Sonne. Man geht mit ihr auf und unter.

© Harald Schmid (*1946), Aphoristiker

Quelle: Schmid, Warnungen an mich selbst, Stadthausverlag, 2019

Bestimmung

Was ist in deiner Seele,
Was ist in meiner Brust,
Daß ich mich dir befehle,
Daß du mich lieben mußt?
Vom Haus, wo ich gewohnt
Und zart behütet bin,
Ziehst du mich, wie der Mond,
Nachtwandelnd zu dir hin.

Ricarda Huch (1864 - 1947), Ricarda Octavia Huch, schrieb auch unter dem Pseudonym Richard Hugo, deutsche Schriftstellerin, Dichterin, Philosophin und Historikerin

Quelle: Huch, Gesammelte Gedichte, H. Haessel Verlag / Insel-Verlag zu Leipzig, o.J. [1929]

Ohne Liebe erstickt die Seele.

Romain Rolland (1866 - 1944), franz. Schriftsteller und Pazifist, Nobelpreis für Literatur 1915 (verliehen 1916)

Quelle: Rolland, Der Triumph der Vernunft (Le triomphe de la raison). Drama in drei Akten, 1899. Deutsch v. S. D. Steinberg und Erwin Rieger, Rotapfel-Verlag, Zürich 1925. 2. Akt, Lux

Liebe macht den Himmel himmlischer – die Erde zu dem Himmelreich.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Theoretische Schriften. Philosophische Briefe. Entstanden Anfang und Mitte der 80er Jahre, Erstdruck 1786. Theosophie des Julius. Liebe

Lieben, das heißt, ein Bedürfnis haben.

Claude-Adrien Helvetius (1715 - 1771), französischer Philosoph, Freund Voltaires

Quelle: Helvetius, Vom Geist (De l'esprit), 1758, sein Hauptwerk, wurde als staats- und religionsgefährdend öffentlich verbrannt; neue Ausgabe 1843. Discours III. Chapitre XIV, De l'amitié. Übers. Aphorismen.de

Es gibt keine wirkliche Einsamkeit für das Herz, wenn es sich einmal verschenkt hat. Ein Loch entsteht, die Liebe füllt es auf. Sie richtet die Ruinen gleich wieder auf, sie füllt vorweg die Lücken.

Charles-Ferdinand Ramuz (1878 - 1947), bedeutender französischsprachiger Schweizer Schriftsteller, Lyriker und Künstler

Quelle: Ramuz, Die Herrschaft des Bösen (Le règne de l'esprit malin), 1917. Übers. Aphorismen.de