248 Zitate und 12 Gedichte über Liebe & Hass.

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Wen ich liebe, der kriegt Hiebe.

Aus Russland

Zitiert als russ. Sprichwort u.a. in Janko Jesenský, Demokraten (Demokrati), 1934-37

Was ist es, das Du hassest und verfolgst? Nicht ihn, sondern Deinen Glauben an ihn. Und lebt er nicht in Deinem Haß und in Deiner Verfolgung gerade so, wie er in unserer Liebe lebt?

Henrik Ibsen (1828 - 1906), norwegischer Dramatiker

Quelle: Ibsen, Kaiser und Galiläer (Kejser og Galilæer), 1873, dt. von Ernst Brausewetter 1887. Originaltext der Übersetzung

Viel der Dämonen leben mir im Busen.
Helft mir im Kampfe mit der dunklen Macht:
Stark ist der Haß, doch stärker ist die Liebe.

Eduard von Bauernfeld (1802 - 1890), österreichischer Jurist, Dramatiker und Hausdichter des Burgtheaters

Quelle: Bauernfeld, Der Selbstquäler, 1837. 3. Akt, 13. Szene, Malrepos

Ich will mein Herz dem Gift des Hasses und des Neides verschließen, damit es davon nicht verdorben werde.

Friedrich Melchior Grimm (1723 - 1807), Friedrich Melchior Baron von Grimm, deutscher Publizist, Diplomat und Kunstagent, gab von Paris aus 1753 bis 1775 alle zwei Wochen seine "Correspondance littéraire, philosophique et critique" heraus, die er an europäische Höfe schickte und in denen er über das kulturelle Leben in Frankreich berichtete

Quelle: Grimm, Paris zündet die Lichter an. Literarische Korrespondenz (Correspondance littéraire, philosophique et critique), hg. v. Kurt Schnelle, a. d. Frz. v. Herbert Kühn, Dieterich'sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1977. 15.2.1755. Versuch eines Katechismus für Kinder. Originaltext

Auf Grundlage der Lebensgestaltung eines jeden muss entschieden werden, ob er von vielen geschätzt werden muss oder ob es genügt, von wenigen geliebt zu werden.

Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

Quelle: Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Nam ad cuiusque vitam institutam accommodandum est, a multisne opus sit an satis sit a paucis diligi

Hass ist eine scharfe Waffe zur Selbstzerstörung.

© Erhard Horst Bellermann (*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Bellermann, Gedankenreich, Engelsdorfer Verlag 2004