206 Zitate und 22 Gedichte über Lust, Wollust.

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Je seltener das Angenehme, desto größer die Lust.

Epiktet (um 50 - 138 n. Chr.), griechisch: Epiktetos, griechischer Stoiker und Philosoph, Sklave, nach Neros Tod freigelassen; gründete in Nikopolis eine Philosophenschule der Stoa, seine Lehre war von großem Einfluss auf das frühe Christentum

Quelle: Schaible (Hg.), Geistige Waffen. Ein Aphorismen-Lexikon. Zusammengestellt von C. Schaible, 1901

Laß deine Begierde, so findest du Ruhe!

Thomas von Kempen (um 1380 - 1471), lat. Thomas a Kempis, eigentlich Thomas Hemerken, holländischer Augustinermönch, Mystiker und Prediger

Aber tief im Herzen klingen lange noch Lust und Leid.

Joseph von Eichendorff (1788 - 1857), Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff, deutscher Dichter, Novellist und Dramatiker

Die Lust ist Erdenblume, ein Himmelsstern die Pflicht.

Robert Hamerling (1830 - 1889), eigentlich Rupert Hammerling, österreichischer Roman- und Bühnenautor

Welche Lust kann größer sein als der Ekel an der Lust selbst.

Tertullian (um 160 - um 220), eigentlich Quintus Septimus Florens Tertullianus, lateinischer Kirchenlehrer

Wenn man uns aber mitten aus der Lust herausreißt,
entsteht Leid.

Henri Stendhal (1783 - 1842), eigentlich Marie Henri Beyle, franz. Schriftsteller, Militär und Politiker; früher Vertreter des literarischen Realismus

Der Sieg über die eigene Begierde ist das Kennzeichen wahren Glaubens.

Nizami (1141 - 1209), auch Nezāmi, vollständig Neẓām ad-Dīn Abū Muhammad Elyās ibn Yusūf ibn Zakī ibn Mu’ayyid, aserbajdschanischer Dichter, Denker und Gelehrter, umfassender Kenner des Sprachguts und der Literatur des Mittleren Ostens

Quelle: Nizami, Die sieben Geschichten der sieben Prinzessinnen