211 Zitate und 36 Gedichte über Müdigkeit, Schlaf.

Schlafende und Tote sind nur Gemälde.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Macbeth, um 1608, Erstdruck 1623, erste deutsche Übers. von Christoph Martin Wieland 1765. Hier übersetzt von Friedrich Schiller 1800. 2. Aufzug, 4. Auftritt, Lady Macbeth

Schlaf, der des Grams verworr'n Gespinst entwirrt.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Der Schlaf ist das Bild des Todes.

Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

Quelle: Cicero, Gespräche in Tusculum (Tusculanae disputationes), 45 v. Chr

Besonders aber gebe man dem Gehirn das zu seiner Reflexion nötige, volle Maß des Schlafes; denn der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr.

Arthur Schopenhauer (1788 - 1860), deutscher Philosoph

Quelle: Schopenhauer, Parerga und Paralipomena (2 Bände), 1851. Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit. Kapitel 5: Paränesen und Maximen

Gut schläft, wer gar nicht merkt, daß er schlecht schläft.

Publilius Syrus (wahrscheinlich 90 - 40 v. Chr.), falsch auch Publius Syrius, römischer Moralist, Aphoristiker und Possenschreiber

Der Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung.

Heinrich Heine (1797 - 1856), eigentlich Harry Heine, deutscher Dichter und Romancier, ein Hauptvertreter des Jungen Deutschland, Begründer des modernen Feuilletons