215 Zitate und 36 Gedichte über Müdigkeit, Schlaf.

Schlafende und Tote sind nur Gemälde.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Macbeth, um 1608, Erstdruck 1623, hier übersetzt von Friedrich Schiller 1800. 2. Aufzug, 4. Auftritt, Lady Macbeth

Schlaf, der des Grams verworr'n Gespinst entwirrt.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Der Schlaf ist das Bild des Todes.

Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

Quelle: Cicero, Gespräche in Tusculum (Tusculanae disputationes), 45 v. Chr

Besonders aber gebe man dem Gehirn das zu seiner Reflexion nötige, volle Maß des Schlafes; denn der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr.

Arthur Schopenhauer (1788 - 1860), deutscher Philosoph

Quelle: Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., 1851. Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit. Kapitel 5: Paränesen und Maximen

Gut schläft, wer gar nicht merkt, daß er schlecht schläft.

Publilius Syrus (um 90 - 40 v. Chr.), falsch auch Publius Syrius, römischer Moralist, Aphoristiker und Possenschreiber

Quelle: Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Originaltext: Bene dormit, qui non sentit, an male dormiat

Schlaf ist ein Hineinkriechen des Menschen in sich selbst.

Friedrich Hebbel (1813 - 1863), Christian Friedrich Hebbel, deutscher Dramatiker und Lyriker

Der Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung.

Heinrich Heine (1797 - 1856), Christian Johann Heinrich Heine (Harry Heine), deutscher Dichter und Romancier, ein Hauptvertreter des Jungen Deutschland, Begründer des modernen Feuilletons