217 Zitate und 36 Gedichte über Müdigkeit, Schlaf.

Während die Hirten schlafen,
stiehlt man die Wolle den Schafen.

Abraham a Sancta Clara (1644 - 1709), eigentlich Johann Ulrich Megerle, deutscher Augustiner-Barfüßer, hielt in Augsburg, Graz, Wien als Kaiserlicher Prediger volkstümliche, drastische, durch Witze und Wortspiele belebte Predigten, Schillers Vorlage zur Kapuzinerpredigt in »Wallensteins Lager«

Vom Schlaf zum Tode ist ein kleiner Weg.

Ludovico Ariosto (1474 - 1533), italienischer Lyriker und Satiriker

Quelle: Ariosto, Der rasende Roland (Orlando furioso), 1516-32. XVIII, 189

Der Samstig het zum Sunntig gseit:
Jez hani alli schlofe gleit; [...]
So seit er, un wo's Zwölfi schlacht,
se sinkt er aben in d'Mitternacht.

Johann Peter Hebel (1760 - 1826), deutschsprachiger Dichter aus dem alemannischen Sprachraum Südbadens, evangelischer Theologe und Pädagoge

Quelle: Hebel, J. P., Gedichte. Allemannische Gedichte. Aus: Sonntagsfrühe

Von dem Zukunftsstaat werden auch die Herren Ärzte sehr viel lernen können: er will acht Stunden Schlaf verbürgen. Da werden sicher gesunde Nerven wieder in Mode kommen.

Otto von Leixner (1847 - 1907), eigentlich Otto von Grünberg, deutscher Novellist, Dichter und Literaturgeschichtler

Quelle: Leixner, Aus meinem Zettelkasten. Sprüche aus dem Leben für das Leben, 1896