529 Zitate und 5 Gedichte über Macht.

Unsere Macht ist das Maß unserer Pflicht.

Henry Edward Manning (1808 - 1892), englischer katholischer Theologe, konvertierte 1851, u. a. unter dem Einfluß J. H. Newmans, zur katholischen Kirche; wurde 1865 Erzbischof von Westminster und 1875 Kardinal

Die Macht soll handeln, nicht reden.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, Verlag der Goethe-Gesellschaft, Weimar 1907. Aus dem Nachlass. Über Literatur und Leben

Eine dauernde Machtübung über Menschen ist nur auf der Granitbasis eines Prinzips möglich.

Johannes Scherr (1817 - 1886), schweiz. Schriftsteller und Literaturhistoriker, Politiker, als demokratischer Abgeordneter in die württembergische Kammer gewählt, mußte 1849 in die Schweiz fliehen

Macht ist die einzige Lust, derer man nicht müde wird.

Oscar Wilde (1854 - 1900), eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor

Der Größe Mißbrauch ist, wenn von der Macht sie das Gewissen trennt.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Julius Cäsar, 1599, Erstdruck 1623, erste deutsche Übers. von Caspar Wilhelm von Borck 1741 und Christoph Martin Wieland 1764. Hier übers. von August Wilhelm von Schlegel, Johann Friedrich Unger, Berlin 1797

Macht und Recht unterscheiden sich sehr von einer Stunde zur anderen; aber wenn man ihnen Jahrhunderte gibt, um sich zu erproben, wird man sie identisch finden.

Thomas Carlyle (1795 - 1881), schottischer Philosoph, Historiker, Essayist, Geschichtsschreiber und sozialpolitischer Schriftsteller

Quelle: Carlyle, Chartismus (Chartism), 1840