541 Zitate und 4 Gedichte über Macht.

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Wo ich Lebendiges fand, da fand ich Willen zur Macht; und noch im Willen des Dienenden fand ich den Willen, Herr zu sein.

Friedrich Nietzsche (1844 - 1900), Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Quelle: Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Zweiter Teil, 1883. Von der Selbst-Überwindung

Auf seinem eigenen Misthaufen ist der Hahn der Mächtigste.

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. - 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere; römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker; Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 - 68)

Quelle: Seneca, Verkürbissung des Kaisers Claudius (Apocolocyntosis), 54 n. Chr. 7,3

Keine Macht ist stark genug, um von Dauer zu sein, wenn sie unter Furcht wirkt.

Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

Quelle: Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Nec vero ulla vis imperii tanta est, quae premente metu possit esse diuturna

Weißt du denn nicht, daß die Hände der Könige weit reichen?

Ovid (43 v. Chr. - 17 n. Chr.), eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epiker

Der Berg kreißte und gebar eine Maus.

Horaz (65 - 8 v. Chr.), eigentlich Quintus Horatius Flaccus, römischer Satiriker und Dichter

Nichts schädigt mehr den Staat als Alleinherrschaft.

Euripides (480 - 407 v. Chr.), griechischer Tragödiendichter

Quelle: Euripides, Die Hilfeflehenden (Hiketides), ca. 421 v. Chr